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Profilfahrt nach Andalusien

Am Dienstag, den 17. Juli 2018 trafen wir uns um 5:30 Uhr am Flughafen in Frankfurt am Terminal 2, um den Weg nach Spanien anzutreten. In Málaga gelandet, holten wir unsere Koffer und liefen zur Autovermietung. Mit unserem großen Van fuhren wir zunächst zur Aussichtsplattform Gibralfaro, wo wir viele Bilder von der Stadt und dem Meer machten und auch eine Stierkampfarena sahen. Danach aßen wir etwas in einer Pizzeria in der Nähe vom Strand. Als wir das getan hatten, nahmen wir am Strand von El Palo ein Bad und hatten dort viel Spaß. Nach einer zweistündigen Autofahrt kamen wir schließlich in Granada an und erledigten die ersten Einkäufe. In unserem Haus angekommen haben alle erstmal geduscht und danach das Essen vorbereitet. Gut an unserer Unterkunft war, dass sie groß war und es dort W-LAN gab. Zum Abendessen machten Caroline, Nicolas und Marlen Hawaii Toasts für alle. Nach einem schönen Abendspaziergang mit Blick auf die beleuchtete Alhambra gingen alle schlafen.

Der zweite Tag begann um 8.30 Uhr. Wir frühstückten und machten uns Lunchpacks, um bereit zu sein für unseren Ausflug nach Córdoba, nicht ohne uns vorher ordentlich mit Sonnenschutz auf die heißeste Stadt Andalusiens vorzubereiten (38°C). Nach einer zweistündigen Fahrt durch die endlos scheinenden Olivenbaumfelder Andalusiens parkten wir unser Auto in Córdoba und sahen uns die Mezquita an. Die Mezquita ist eine Kirche in einer Moschee. Die Moschee wurde im Jahr 784 durch die Emire von Córdoba über die darunterliegende westgotische Kirche gebaut, sodass man in einem Bauwerk durch die Gotteshäuser zweier Religionen läuft. Nach unserem Besuch hatten wir einige Stunden Zeit, um ein bisschen durch Córdoba zu schlendern. Manche von uns fanden echt gute Läden, aber die anderen blieben lieber in der Touristenzone. Später haben wir uns das Museum über Al-Andalus angesehen und erfuhren dabei viel Interessantes über die rund 700 Jahre arabischer Herrschaft auf der spanischen Halbinsel.

Bei unserer Rückfahrt nach Granada war es im Auto leider sehr warm, weswegen die letzte Reihe fast starb. Am Ende haben sie doch überlebt und sind als erstes duschen gegangen, weil sie total durchgeschwitzt waren. Am Abend haben wir Salat und Tomatenmozzarella und ROHKÖSTER* (Plural von Rohkost) gegessen.

SpanienAn unserem dritten Tag lernten wir bei einer Stadtrallye Granada näher kennen. Weil wir Antworten auf verschiedene Fragen zu Granada suchen sollten, fragten wir im Touristenbüro und bei Passanten nach. Am Nachmittag besuchten wir die Alhambra, die arabische Festungsanlage, von der aus die Nasridenkönige das Emirat von Córdoba bis zur Rückeroberung Granadas durch die katholischen Könige 1492 beherrschten. Besonders auffällig waren dabei die kunstvoll verzierten meterhohen Wände, die große Gartenanlage und das Wassersystem, das in einer trockenen Gegend herrschaftliche Gärten ermöglichte. Am Abend spazierten wir noch einmal durch Granada, um Tapas zu essen, die man gratis bekommt, wenn man ein Getränk bestellt.

Am vierten Tag startete der Morgen mit Rührei und den Resten von Pancakes, die ein paar von uns am Vortag gebacken hatten. Danach fuhren wir mit dem Auto in die Sierra Nevada, um dort wandern zu gehen, doch weil der Weg so kurvig war, wurde einigen ein wenig schlecht und wir mussten unsere Fahrt kurz unterbrechen. Als wir schließlich im ersten Bergdorf ankamen, wärmten wir uns auf und begannen danach den Aufstieg zum Nachbardorf. Der größte Teil von uns kam zügig voran, aber wir

mussten immer wieder auf den restlichen Teil der Gruppe warten, was wir ihnen nicht übelnahmen, da wir so immer wieder kleine Pausen hatten. Als wir letztendlich im zweiten Dorf ankamen, waren die meisten von uns voller Matsch, da wir durch Schlamm gehen mussten und man leicht ausrutschte. Im Dorf füllten wir unsere Trinkflaschen mit Quellwasser auf, was eine angenehme Abwechslung zum nach Chlor schmeckenden Leitungswasser war. In diesem Dorf waren wir auch noch in einem kleinen Museum, das uns zeigte, wie die Bewohner der Bergdörfer in der Sierra Nevada bis ins 19. Jahrhundert lebten. Im Untergeschoss lebten die Tiere und im Obergeschoss die damals eher kleinen Menschen. Wir brauchten sowohl zum Aufstieg als auch zum Abstieg je eine Stunde und waren froh, als wir danach an den Küstenort Salobreña fuhren. Dort verschafften wir uns eine angenehme Abkühlung im Meer. Zurück in Granada waren wir in einer der sogenannten „Cuevas", so nennen die Granadinos Restaurants und Häuser, die in den Berg hineingebaut sind. Dort aßen wir Tortillas und sahen uns dann eine Flamencoshow an.

Insgesamt hatten wir fünf ganz und gar nicht ääätzende* (Achtung: Insider) Tage voller lustiger Begebenheiten in Andalusien.

von Betty, Caroline, Emily, Hannah, Laura, Marlen, Nicolas und Herr Reinert

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