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Sportprofilfahrt Klasse 8 - Wasser, Action, Spaß pur

Tag 1: Anreise 

Am Montag, 15.07.2019, trafen wir uns um 10.15 Uhr am Mannheimer Hauptbahnhof, um unsere Sportprofilfahrt nach Imst in Tirol anzutreten. Bereits die Anfahrt zum Bahnhof sorgte etwas für Aufregung, weil es durch ein unvorhersehbares Verkehrsaufkommen in Mannheim zu einem enormen Stau kam, sodass die meisten Schülerinnen und Schüler gerade noch rechtzeitig am Gleis angekommen sind. Ein Schüler hat den Zug jedoch verpasst und wurde von seiner Mutter am späten Nachmittag noch zur Unterkunft gefahren – was für ein Einsatz! Vielen Dank nochmals dafür. 

Als wir nach einer langen Zugfahrt endlich in Imst ankamen, wurden wir am Bahnhof abgeholt und ins Hotel Alpenblick gebracht – die optimale Unterkunft für unseren Aktiv - beziehungsweise Abenteuertrip. Nach einem leckeren Abendessen bezogen wir unsere Zimmer und besprachen den Ablauf der folgenden Tage. 

Tag 2: Rafting 

Nach einem herzhaften Frühstück haben wir unsere Sachen gepackt und sind zum Standpunkt von YEZZT Lemming Tours gelaufen. Nach einer kurzen Einführung haben wir die Ausrüstung für das Rafting bekommen: Einen Neoprenanzug, passende Neoprenschuhe, eine Schwimmweste und einen Helm. Als wir angezogen und bei strahlendem Sonnenschein in dieser Ausrüstung bereits fast geschmolzen waren, wurden wir mit einem Sprinter des Veranstalters zu einem passenden Einstieg am Inn für die Raftingtour gefahren. Dort haben wir unser Schlauchboot alle zusammen vom Hänger an das Flussufer getragen. Zuerst setzten wir uns am Ufer ins Boot und haben verschiedene Kommandos geübt, beispielsweise im selben Takt zu paddeln, Richtungsanweisungen zu befolgen und Sicherheitshinweise zu beachten. Anschließend durften wir uns im acht Grad kalten Wasser abkühlen und uns an die Temperatur gewöhnen. Danach ließen wir das Boot ins Wasser und sind losgeraftet. Schnell nahmen wir an Geschwindigkeit zu und hatten großen Spaß an den teils hohen Wellen, die uns durchschüttelten und ins Boot schwappten. Besonders aufregend waren auch die Paddelpausen, die wir nutzen durften, um ins Wasser zu springen. Besonders herausfordernd war es, wieder zurück ins Schlauchboot zu klettern. Dies durfte einer unserer Sportprofiler am eigenen Leib erleben, da er von einer Welle mitgerissen wurde und schneller als unser Boot flussabwärts trieb. Herr Rebmanns kurzzeitige Angst um diesen Schüler konnte gestoppt werden, als das andere Schlauchboot ihn aus dem Wasser gerettet hat – so ging alles nochmal gut aus! Wir paddelten die Route noch entspannt zu Ende, konnten den unglaublichen Ausblick genießen und kamen schließlich nach ca. zwei Stunden am Ziel an. Nachdem wir das Schlauchboot hier wieder auf den Hänger geschleppt hatten, wurden wir zurückgefahren. 

Als wir zurück im Hotel waren, legten wir unsere Sachen ab und liefen ins Dorf herunter, um Imst etwas zu erkunden. Nach ca. zwei Stunden sind wir dieselbe Strecke wieder zurückgelaufen, um gemütlich zu Abend zu essen und den Tag ausklingen zu lassen. Wir unterhielten uns über unsere erste große Aktivität, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Außerdem nutzten wir den Abend für ein paar Gesellschaftsspiele. 

Tag 3: Canyoning 

Auch diesen Tag starteten wir mit einem ausgiebigen Frühstück, sodass wir gestärkt zu YEZZT Lemming Tours laufen konnten. Unsere Ausrüstung, die wir wieder bekamen, wurde um ein Besteck mit Karabinerhaken und ein Gummileibchen erweitert. Ähnlich wie am Vortag bekamen wir auch hier zunächst eine theoretische Einweisung und wurden mit dem Sprinter erneut zum Startpunkt für das Canyoning gefahren. Unter Canyoning versteht man das Begehen einer Schlucht von oben nach unten in den unterschiedlichsten Varianten. Durch Abseilen, Abklettern, Springen, Rutschen, Schwimmen und manchmal sogar Tauchen gelangt man in geeigneter Ausrüstung durch die Schluchten. Unsere Einsteigertour beinhaltete vor allem Abseilen und Rutschen, wobei wir auch hier einige Stationen nutzten, um uns im Wasser abzukühlen. Nach ein paar glitschigen Wasserrutschen aus Stein wartete eine hohe Schlucht auf uns, wo wir uns abseilen mussten, um die Tour fortsetzen zu können. An einer ruhigeren Stelle bauten wir außerdem mithilfe unserer eigenen Körper einen Staudamm, den wir zeitgleich brechen ließen, um besonders schwunghaft eine Rutsche herunterzugleiten. An einer weiteren Station konnten wir ein paar Minuten Halt machen, sodass wir unsere Schuhe vom angesammelten Kies befreien und mit anderen Steinen Skulpturen bauen konnten. Nach einigen rasanten Höhenmetern, die wir zurückgelegt haben, kam unsere Tour in der Rosengartenschlucht zum Ende. 

Im Anschluss wurden wir wieder zur Station zurückgefahren, gingen zurück ins Hotel und konnten am Nachmittag wieder im Dorf verweilen. 

Tag 4: AREA 47 

Auf diesen Tag freuten wir uns besonders. Die AREA 47 ist ein Freizeitpark im Ötztal mit bis zu 250.000 Besucher pro Saison. Auf einer Gesamtfläche von 8,5 Hektar stehen knapp 40 Sportarten zur Auswahl; wir beschränkten uns an diesem Tag jedoch auf den Wasserpark. 

Nach unserem gemeinsamen Frühstück gingen wir auf unsere Zimmer und packten unsere Rucksäcke für verschiedene Wasseraktivitäten in der AREA 47. An der dörflichen Bushaltestelle, an der wir umsteigen sollten, mussten wir leider sehr lange auf einen Anschlussbus warten – bei Verspätungen muss man nämlich die ländlichen Gegebenheiten öffentlicher Verkehrsmittel eben in Kauf nehmen. Um zum Eingang der AREA 47 zu gelangen, hatten wir an der nächsten Bushaltestelle noch einen Zwei-Kilometer-Marsch vor uns. Als wir endlich ankamen, zeigten wir unsere Imst-Pässe vor und begaben uns direkt an eine Wiese, wo wir unsere Badehandtücher und Rucksäcke ablegen konnten. Anschließend gingen wir zu den verschiedenen Wasserrutschen und Sprungtürmen, wo man seinen Mut testen und den ein oder anderen Adrenalinkick erfahren konnte. Besonders auf das Blobbing haben wir uns sehr gefreut. Blobbing ist eine Outdoor-Wasseraktivität, bei der ein Teilnehmer am Ende eines teilweise aufgeblasenen Airbags sitzt und ins Wasser gelassen wird, wenn ein anderer Teilnehmer von einer Plattform auf der gegenüberliegenden Seite auf den Airbag springt. Dafür bekamen wir sowohl Schwimmwesten als auch Helme. So wurde schließlich jeder von uns einmal hochgeschleudert. Das Highlight für uns war, dass der Bademeister den 7,5m- und den 10m-Sprungturm öffnete. Die Sprünge waren für alle ein cooles Erlebnis, vor allem Angelinas Vorwärtssalto von 7,5m sorgte für Begeisterung. 

Gerne hätten wir dort noch mehr Aktivitäten wahrgenommen. Allerdings gibt es für manche Rutschen und andere Aktivitäten Altersbegrenzungen, sodass wir noch nicht alles machen durften. 

Am späten Nachmittag fuhren wir mit dem Bus wieder zurück zum Hotel, wo wir passend zum Abendessen angekommen sind. Nach dem Essen besprachen wir mit Herrn Rebmann und Herrn Weiss noch die wichtigen Zeiten für die Heimreise am folgenden Tag. Außerdem nutzten wir den Abend nochmals gemeinsam für Gesellschaftsspiele. 

 

Tag 5: Heimreise 

Wir traten am frühen Morgen die Heimreise an. Während der Zugfahrt spürten wir alle, wie anstrengend die Fahrt eigentlich war, sodass wir ziemlich müde waren. Leider fiel ausgerechnet in unserem Wagen die Klimaanlage aus, weshalb wir sehr froh waren, als wir am frühen Abend endlich am Mannheimer Hauptbahnhof ankamen.  

Wir freuen uns, auf eine sehr spaßige und abwechslungsreiche Profilfahrt zurückblicken zu können. 

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